ESI nEar6 Nahfeld Monitorboxen
Nachdem wir im letzten Monitorboxen –Test gezeigt haben, dass gute Abhören nicht immer teuer sein müssen, gehen wir diesen Weg der Vorstellung konsequent weiter. Wir haben uns daher vom Deutschen Vertrieb RIDI Multimedia die neuen ESI – Monitore nEar 06 zuschicken lassen. Die kleine „dicke“ Box hat uns dabei mal wieder ins Staunen versetzt, sodass wir vorab schon sagen können, dass diese Boxen ein kleiner Geheimtipp sind.
Checken wir aber erst einmal die technischen Daten, um zu sehen, was die Teile alles so auf dem Kasten haben.
Der Hersteller hat zudem noch ein paar Schutzvorrichtungen getroffen. So haben wir mit Freude festgestellt, dass Vorrichtungen wie Ausgangsstrom – Begrenzung, Übertemperatur-Schutzschaltung, Ein-/Ausschalt – Transientenschutz, Subsonic – Filter und eine von außen zugängliche Netzsicherung vorhanden sind. Im Großen und Ganzen gelten die Vorrichtungen zum Schutz der Box.
Beim Klangbild der Box können wir uns auch nicht beschweren. Hierzu haben wir die Monitore wieder mit ins Tonstudio mitgenommen und unterschiedliche Musik gehört.
Die Bassmembran gehört ja mit sechs Zoll ins Mittelfeld. Umso erstaunter waren wir, dass wir trotzdem einen guten Sound bei höherer Lautstärke bekommen haben. Im Techno-, Electro- und House – Bereich hat sich die Box gut geschlagen. Auch bei Trance – Musik heben wir gut Ergebnisse verbuchen können.
Geht es allerdings in filigranere Hörerlebnisse wie um Beispiel bei Jazz oder Klassik, so mussten wir ein paar Schwachstellen feststellen. Wird die Musik sehr schwach oder gar nicht komprimiert, fällt auf, dass die Mitten und Tiefen etwas „ungenau“ klingen.
Geht man dann wieder in den Pop oder Rockbereich erreicht man ähnlich gute Ergebnisse wie in der elektronischen Musik. Hier werden die Höhen und Tiefen sauber dargestellt. Der Mittenbereich um 400 Hertz klingt etwas höher, als bei andern Abhören.
Der Hersteller gibt bei den magnetisch abgeschirmten Monitoren, die eine Größe von 280 mm x 200 mm x 223 mm und ein Gewicht von 6,5 kg haben, einen Frequenzgang von 55 – 20000 Hz an. An diesen Daten erkennt man, dass diese Box im Tiefbassbereich nicht ganz an das unterste Segment der hörbaren Frequenzen herankommt. Nichtsdestotrotz hat der Hersteller nicht am falschen Ende gespart und zu der Frequenzweiche auch noch zwei separate Verstärker verbaut. Der Verstärker für die Höhen liefert 30 Watt, der für die Tiefen 40.
Schauen wir uns die Box von hinten an, so fällt zum einen die Bass – Öffnung und die beiden Anschluss – Typen auf. Zum ersteren kann man sagen, dass es ein Vor- und ein Nachteil sein kann, dass die Bassreflexöffnungen hinten angebracht sind. Der Vorteil steht für den smooten Klang und der Bassverteilung im ganzen Raum, der Nachteil für die Eingeschränktheit bei der Aufstellung.
Will man nämlich die Monitore aus Platzgründen sehr dicht an die Wand stellen, muss man mit einem gedämpften Klangbild leben, da sich die tiefen Frequenzen nicht ausbreiten können.
Bei den Anschlusstypen gibt es nichts zu Meckern. Hier hat ESI einen symmetrischen XLR – Eingang und einen Klinkenanschluss, der wahlweise mit symmetrischen oder unsymmetrischen Kabel angeschlossen werden kann, verbaut.
Der Hersteller hat zudem noch ein paar Schutzvorrichtungen getroffen. So haben wir mit Freude festgestellt, dass Vorrichtungen wie Ausgangsstrom - Begrenzung, Übertemperatur-Schutzschaltung, Ein-/Ausschalt - Transientenschutz, Subsonic – Filter und eine von außen zugängliche Netzsicherung vorhanden sind. Im Großen und Ganzen gelten die Vorrichtungen zum Schutz der Box.
Beim Klangbild der Box können wir uns auch nicht beschweren. Hierzu haben wir die Monitore wieder mit ins Tonstudio mitgenommen und unterschiedliche Musik gehört.
Die Bassmembran gehört ja mit sechs Zoll ins Mittelfeld. Umso erstaunter waren wir, dass wir trotzdem einen guten Sound bei höherer Lautstärke bekommen haben. Im Techno-, Electro- und House – Bereich hat sich die Box gut geschlagen. Auch bei Trance – Musik heben wir gut Ergebnisse verbuchen können.
Geht es allerdings in filigranere Hörerlebnisse wie um Beispiel bei Jazz oder Klassik, so mussten wir ein paar Schwachstellen feststellen. Wird die Musik sehr schwach oder gar nicht komprimiert, fällt auf, dass die Mitten und Tiefen etwas „ungenau“ klingen.
Geht man dann wieder in den Pop oder Rockbereich erreicht man ähnlich gute Ergebnisse wie in der elektronischen Musik. Hier werden die Höhen und Tiefen sauber dargestellt. Der Mittenbereich um 400 Hertz klingt etwas höher, als bei andern Abhören.
Fazit: Wer an einer soliden Abhöre interessiert ist und dabei nicht die megalaute Box braucht, sich noch zusätzlich der elektronischen Musik, sie es Techno oder HipHop, verschrieben hat, sollte sich die Box näher anschauen. Vom Preisleistungsverhältnis gibt es momentan wenig Boxen, die da mithalten können. Es gibt zwar noch besser klingende Boxen. Diese kosten dann aber fast das Doppelte mehr oder erreichen ganz schnell die 1000 € - Marke.
Übrigens: Wenn ihr noch mehr über Monitorboxen und ihre Anwendungsgebiete lesen möchtet sei euch dieser Artikel im Tonstudio Blog ans Herz gelegt.
von Moderator
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