DJ Equipment » Mischpulte
Die prägnantesten Unterschiede eines DJ-Mixers zu den meisten Audio-Mischpulten für den PA-Bereich sind das Vorhandensein eines Crossfaders, die Beschränkung auf Line-Signale (weniger oder gänzlich fehlende Mikrofonvorverstärker) sowie die einfachere
Mischpulte Infos
DJ-Mixer haben ähnliche Aufgaben und Funktionen wie ein Mischpult, nur dass sie den Bedürfnissen der DJs (Disk Jockeys) angepasst sind. DJ-Mixer sind in der Regel sehr robust.
Mit Hilfe von diversen Potentiometern können verschiedene Audiosignale zu einer Signalsumme zusammengeführt werden. Je nach Ausstattung des Gerätes ist es möglich, die Einzelsignale vor der Summierung im Frequenzspektrum zu bearbeiten. DJ-Mixer arbeiten mit Zwei- oder Mehrkanal-Stereotechnik, die sich individuell anpassen lässt.
Clubmixer
Clubmixer sind häufig fest in gastronomischen Betrieben eingebaut und benötigen deshalb eine Vielzahl an Kanälen, damit lästiges Umstecken von Kabeln nicht erforderlich ist. Sie besitzen meist mindestens vier Kanäle und einen Crossfader, der sich oft den Kanälen zuweisen lässt. Auch ein Mikrofoneingang für Ansagen und kleine Performancekünste ist in den Clubmixern ein Standard.Neben den oben beschriebenen Standardfunktionen besitzen Clubmixer oft weitere technische Merkmale, wie beispielsweise eine Effektsektion, die es dem DJ erlaubt, seinen Mix mit Hall, Delay oder Choruseffekten etc. zu verzieren. In einigen Mixern sind sogar ganze Sampler integriert, die Loopsampling unterstützen. Ein sehr weit verbreiteter Clubmixer ist die DJM Serie von Pioneer (DJM-500 bzw. seine Nachfolger).
Battlemixer
Battlemixer unterscheiden sich hauptsächlich in der Ausstattung von den Clubmixern. Sie sind den speziellen Anforderungen eines Battles angepasst. Man kann generell sagen, dass Battlemixer weniger Funktionen haben als Clubmixer, da sie zum Scratchen und zum Juggling entworfen sind und sich deshalb auf die nötigste Ausstattung beschränken. Neben den zwei Kanälen, die ein Battlemixer aufweist, sind viele Hersteller dazu übergegangen, noch einen Sessioneingang in die Geräte zu integrieren, der dazu dient, zwei Battlemixer miteinander zu kombinieren.Battlemixer sind extrem robust, und ihr Design ist schnell überschaubar. Die Fader sind sehr leichtläufig und haltbar, in ihnen liegen auch die größten qualitativen Unterschiede unter den Battlemixern. Fast alle Bauteile des Mixers sind austauschbar und werden von den Herstellern separat angeboten. Ein typischer Battlemixer ist der PMC-07 Pro von Vestax.