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Akai Mpc 1000 Black

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Akai (japanisch für "rot") ist ein nach seinem Gründer Masukichi Akai benanntes japanisches Elektronikunternehmen, das außerhalb Japans in den 1960er und 1970er Jahren vor allem durch seine Tonbandmaschinen Bekanntheit erlangte.

Die Firma wurde 1929 als kleine Baumwollspinnerei gegründet, produzierte ab den 1930er Jahren zunächst Elektromotoren für Filmprojektoren, später auch für Plattenspieler.

Durch die Verkaufsaktivitäten in den USA kommt in den 1950er Jahren der Kontakt zu dem amerikanischen Tonbandgerätehersteller Roberts zustande, der Akai mit der Fertigung der Elektromotoren für seine Geräte beauftragt. Wenig später startet Akai, inspiriert durch ein als Anschauungsstück zugesandtes Roberts-Gerät, selbst die Fertigung von Tonbandgeräten, worauf Roberts die eigene Produktion einstellt und fortan in den USA Akai-Tonbandgeräte unter eigenem Namen vertreibt. Ab Mitte der 1960er Jahre wurden auf dem nordamerikanischen Markt identische Geräte parallel unter den Markennamen Akai und Roberts vertrieben. Einige Jahre später verschwindet die Marke Roberts vom Markt, die Geräte sind nur noch unter dem Namen Akai erhältlich.

In den Folgejahren entwickelt sich Akai mit Verkaufserfolgen in Europa und den USA zu einem der größten Hersteller von Tonbandgeräten weltweit und bereichert den Massenmarkt für diese Geräte um viele technische Errungenschaften, die zwar allesamt keine Erfindungen des Unternehmens sind, aber erst durch die Initiative von Akai breitenwirksam vermarktet werden. Zu nennen sind vor allem die Crossfield-Vormagnetisierung, die nahezu verschleißfreien Glasferrit-Tonköpfe (bei Akai GX Heads genannt) und Autoreverse, also der automatische Wechsel der Spielrichtung am Bandende.

In den 1970er Jahren positioniert sich Akai mit Verstärkern, Receivern, Kassettendecks, Plattenspielern und Lautsprecherboxen zunehmend als Vollsortiment-Anbieter im Hi-Fi-Bereich und steigt außerdem in den noch jungen Markt für Videogeräte ein.

1984 wird das Unternehmen nach finanziellen Schwierigkeiten neu ausgerichtet. Wie viele andere Firmen stellt Akai zu dieser Zeit die Fertigung von Tonbandmaschinen ein und verstärkt sein Engagement in den höhere Gewinne versprechenden Bereichen der Kassettendecks, Videorekorder und der neuen CD-Spieler. Zudem wird eine Unternehmenssparte für elektronische Musikinstrumente gegründet, die Akai Electronic Musical Instruments Corporation, die ihre Premiere mit dem Audio-Sampler S612 feierte. Dieser gilt als eines der ersten bezahlbaren Geräte seiner Art.

In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre brechen die Verkaufszahlen von Akai in Nordamerika dramatisch ein. Das Unternehmen begegnet dieser Entwicklung 1988 mit einem Rückzug von den entsprechenden Märkten. Anhaltende finanzielle Schwierigkeiten führen 1998 schließlich zu einer Übernahme Akais durch die Grande Group aus Hongkong, die das Ende von Akai als eigenständigem Hersteller markiert. Die heute vertriebenen Produkte der Marke sind ausnahmslos von anderen Firmen zugekauft, so etwa Videogeräte von Samsung und Fernseher vom türkischen Hersteller Profilo-Telra.

Entgegengesetzt dazu entwickelt sich die Firma Akai Professional, die elektronische Geräte für Studios und Musiker herstellt, besser. Mit Ihren Samplern der S/Z-Serie (S1000, S3000, Z4, Z8 und weitere), den von vielen Künstlern eingesetzten MPCs (MPC 3000, MPC 2000, MPC 1000, MPC 500, MPC 2500), Controllern für computerbasierte Musikproduktion (MPD16, MPD24, MPK49) und anderen Produkten kann sich Akai Professional sicher im Markt behaupten.

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